Mediation

Die beein­dru­cken­de Wirkung der Mediation als Konfliktbearbeitung ent­steht aus einem Dreiklang von Haltung, Methode und Flexibilität.
Sie umfasst sys­te­mi­sche Konfliktanalyse, Situationseinschätzung und effek­ti­ve Bearbeitung eben­so wie acht­sa­men Umgang mit Persönlichkeit, Kultur und Werten. Sie ler­nen die Konflikt eska­lie­ren­den Energien in Lösungselemente zu trans­for­mie­ren, Ihre Haltung schafft den see­li­schen Raum, die Methodik lie­fert wirk­sa­me Instrumente.
So bewir­ken die Erfahrungen in der Mediation uner­war­te­te Lernschritte und initi­ie­ren Perspektivwechsel und Verhaltensänderung. Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Streitkultur wer­den als Prinzipien der Mediation ver­mit­telt. Sie wir­ken damit über die eige­nen Systeme hin­aus Frieden för­dernd im sozio­kul­tu­rel­len, wirt­schaft­li­chen oder poli­ti­schen Handlungsfeld.

Icon_WeiterbildungWeiterbildung

Die Weiterbildung exis­tiert seit 1994 in Mediation und Konfliktmanagement. Wir för­dern regio­nal, natio­nal und inter­na­tio­nal Kompetenzaufbau in fried­li­cher Streitkultur und inte­grie­ren kon­ti­nu­ier­lich unse­re Erfahrungen und neue Entwicklungen in das Ausbildungskonzept. Der Weg zum ver­tief­ten Konfliktverständnis und effek­ti­ver Intervention wird erleich­tert und beschleu­nigt mit krea­ti­ven Methoden, theo­re­ti­schem Input und prak­ti­scher Erfahrung.
Dies ver­tieft Kompetenzerweiterung und indi­vi­du­el­le Profilschärfung. Wir rich­ten uns an Drittparteien oder Beteiligte in Familie, Schule, Wirtschaft, (Zivil-) Gesellschaft und Politik; Das Konzept der Weiterbildung geht über die Standards des Bundesverbandes Mediation e. V. und des DACH-Verbandes hin­aus und ori­en­tiert sich an den Vorgaben der Beschlußempfehlung für die Rechtsordnung zur Mediatorenanerkennung.

Ziel der Weiterbildung

Sie erkun­den inter­ak­tiv Kern und Dynamik der Konflikte, dif­fe­ren­zie­ren Nöte, Wünsche und Interessen und gestal­ten den Mediationsprozess.
Sie iden­ti­fi­zie­ren die kon­struk­ti­ven Lösungen im Konfliktgeschehen und hel­fen, die­se in bio­gra­fi­sche, sozia­le und poli­ti­sche Entwicklung zu inte­grie­ren.
Sie öff­nen den Blick für situa­ti­ons­ad­äqua­te Austragung und Intervention, ver­bes­sern das Streitverhalten und stei­gern die Zuversicht, Konflikte selbst regeln zu kön­nen. Mit indi­vi­du­el­lem Coaching im Rollenspiel, expe­ri­men­tel­lem Erarbeiten der Mediationskompetenz und Supervision erwei­tern Sie Ihr Verhaltensrepertoire, ent­wi­ckeln Ihr Profil und prä­zi­sie­ren Ihre Schwerpunkte. Ihr Kompetenzzuwachs ist beruf­lich wie pri­vat spür­bar. Zum Abschluss erhal­ten Sie ein Zertifikat der Fachhochschule Potsdam von zwei erfah­re­nen Ausbilderinnen.

Wir führen die berufliche Weiterbildung zum/zur zertifizierten Mediator_in ab Kurs 29 in 2019 gemeinsam durch.

Das heißt kon­kret: Die gesam­te Organisation obliegt jetzt Konflikthaus e. V. und da das Personal gleich bleibt (Prof. Dr. Angela Mickley, wis­sen­schaft­li­che Leitung, Kerstin Lück, Projekt- und Kursleitung und Gastdozent_innen) bekom­men die Absolvent_innen das Hochschulzertifikat der FH Potsdam.

Neben die­sem Zertifikat ist das Besondere an dem Kurs, dass Praxiserfahrung groß geschrie­ben wird. Beide Dozentinnen neh­men Teilnehmende wäh­rend und nach dem Kurs als Assistenzen mit und natür­lich kön­nen die­se ab jetzt auch Konflikthaus assis­tie­ren. Da der Kurs immer schnell aus­ge­bucht ist, soll­ten Interessent_innen jetzt schon die Termine che­cken und sich für den Infoabend am 29.11.2018 anmel­den. Hier: kontakt@konflikthaus.de.

 

Absatz

»Mein größter Lernschritt passierte in der Mediatorenrolle: mich ausprobieren, Erfolg haben,
Fehler machen, Alternativen entwickeln, und damit experimentieren.«

Teilnehmer der Mediationsweiterbildung

Absatz

»Stimmig konzipiert als Gesamtweiterbildung.«

Teilnehmerin der Mediationsweiterbildung